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Campingplatz
R820
E10
Melbu(Fähre)
Fiskeböl
(Schotter)Sellater
Straumnes
Sandsletta
E10
Slovär
Lyngvärs
(Campinplatz Hütte)
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doch noch gefunden
(-)
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Scheiss Wetter, aber geile Strassen
62k
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Scheiss Wetter, aber geile Bushäuschen
61k
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Scheiss Wetter, aber geile Perspektiven
61k
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Scheiss Wetter, erwähnte ich schon die Strassen...
41k
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14.Juni
Im strömendem Regen den weiten Weg zu den Waschräumen zurücklegen, abtrocknen,
duschen, abtrocknen und wieder raus in den Regen. Bei der Rückkehr sehe ich dann den Austernfischer
wie er sich - als er mich gewahr wird - plötzlich aufrichtet und mit schnellen Trippelschritten
ca. 20m weiterläuft, um dann dort seine typischen lauten Warnrufe und Meckerschreie loszuwerden.
"Aber Bursche! ich habe gesehen wo Du vorher gesessen hast!"
...und siehe da, das Austernfischernest
ist gerade mal 10 m von den Zelten entfernt zwischen den Steinen versteckt. Der hatte uns doch
tatsächlich zwei Tage an der Nase rumgeführt und immer wieder auf die falsche Fährte gelockt.
Für ein schnelles Foto reicht die Motivation im Regen gerade noch.
Frühstücken wollen wir dann doch lieber im Supermarkt in Stø - die haben aber noch zu - also
weiter Richtung Süden an der tollen Wattbrücke vorbei (kein Bock auf Foto und Poserfahrt)
durch Klo durch (kein Bock auf Foto) und endlich einen geöffneten Supermarkt
gefunden. Mit inzwischen pitschnassen Klamotten sorgen wir bei unserem Kaffee für eine kleine
Überschwemmung - sorry, liess sich nicht ändern. Neben der Kaffeemaschine liegen lecker aussehende
Waffeln, die mit irgendetwas Schmelzkäseartigem belegt sind. Schmecken sehr gut und werden später
zu diversen Selbstversuchen mit dem Käse auf Keksen und anderen süssen Unterlagen, wie z.B. Pfannkuchen,
führen.
Nach einiger Zeit - der Regen hört eh nicht auf - brechen wir wieder auf. Wir wollen ein paar
kleine Küstenstrassen fahren. Dass es sich dabei um Schotter auf Matsch handelt, konnte man der Karte
natürlich nicht entnehmen. Die Strecken sind, trotz schwimmender Reifen auf diesem Untergrund, klasse.
Inzwischen ist der schwarze Triumphtriple hellgrau - der Sand wird noch monatelang in den Ecken und Kanten
des Tigers zu finden sein. Beide Moppeds sehen jetzt nach CrossEnduro aus - einschliesslich der Fahrer.
Irgendwann klart es aber doch auf und der Regen lässt etwas nach. Meine Klamotten hielten wie erwartet
alle dicht, das hatte ich vorher bei einer Regenfahrt zu Hause getestet. Aber das Problem war das aufgesaugte
Wasser in der Oberschicht der Textiljacke. Beim Fahren fängt es an zu verdunsten und der Effekt:
Kühlschrank-ähnliche Temperaturen. Solange dauerte meine Probefahrt zu Hause natürlich nicht.
Bleibt nichts anderes übrig, als am nächsten Bushäuschen eine Pause einzulegen. Da es inzwischen
auch wieder regnet, wird der Tiger rückwärts reingeschoben und der Benzinbrenner zum Aufwärmen
angeworfen. Ich werde nächstes Mal doch eine zusätzliche Regenjacke mitnehmen.
Schliesslich erreichen wir die Fähre in Richtung Lofoten (Melbu-Fiskebol) und fahren danach noch eine
Küstenstrasse im Regen ab. So schlimm sich das Wetter anhoert, das Fahren macht Spass und
dass nun alles richtig schön dreckig ist, gibt einem das Gefühl einer Extremexpedition.
Am Abend entscheiden wir uns für eine toll gelegene Hütte - irgendwie muss der Kram ja wieder
trocken werden.
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