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Campingplatz
Rognan
Fauske
Bognes (Fähre Lofoten)
Lødingen
Sortland
Myre
Stø(Campingplatz)
415km
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am Polarkreis
49k
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Vesteralen - wir kommen
49k
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klasse Zeltplatz
61k
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Austernfischer
(-)
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Stø am rechten Ausläufer liegt der Campingplatz
52k
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laut!
71k
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Stockfisch
137k
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12.Juni
Feuchtigkeit allerorten, aber zum Glück fällt kein Regen mehr -
im Gegenteil; blauer Himmel schimmert durch den Nebel, der an den Berghängen hängt.
Regen, Wolken und Nebel gehören einfach zu Norwegen. Ich kann mir vorstellen, dass bei ständigem
strahlenden Sonnenschein sicherlich einiges von der Faszination dieser Landschaften verloren geht.
Nach einem schönen Abschnitt (die schwedische Strecke war zwar interessant, aber auf Dauer
etwas eintönig) auf der E6 erreichen wir den Polarkreis. Auf einem Hochplateu gelegen,
begrüsst uns erster greifbarer Schnee an der Strecke und purer Kommerz am eigentlichen
Polarkreiscenter. Zeit für die ersten Postkarten mit Spezialpolarkreisstempel und dem
obligatorischen Elch für die Koffer.
Die Handgelenke tun weh...
Nach knapp 80km Kurvenräubern am Stück sind meine
FlachlandGeradeStreckenVerwöhnten Hände etwas gestresst, was sicherlich auch ein
wenig mit der Umgewöhnung an den Tiger zu tun hat. Wir haben aber unser Ziel, die Vesteralen-Fähre
(Bognes-Lødingen), erreicht und fahren nach dem Übersetzen schnurstracks Richtung
Stø, um dort für den nächsten Tag eine Whalewatching Tour zu buchen. Unterwegs durchquert
man eine Ortschaft namens Klo, deren Schild ich bei unserer Rückfahrt unbedingt aufnehmen
muss - auch eine tolle alte Brücke - eher eine befestigte alte Steinstrasse - im 'Watt' ist zu sehen,
auf der die Moppeds sicherlich ein gutes Bild abgeben. Die will Thomas dann auch nochmal komplett
überqueren, wir haben ja Zeit und nehmen uns das für die Rückfahrt vor.
Stø ist eine Sackgasse.
Der Campingplatz liegt am Ende der Strasse direkt am Meer, man schläft praktisch an der Felsenküste.
Nerven tut ein Vogel mit rotem Schnabel (Austernfischer, wie ich einen Tag später erfahren werde),
der laut (wirklich laut) zeternd alle unsere Bewegungen begleitet. Ich nehme an, dass irgendwo ein Nest
sein muss, aber unsere Suche bringt nichts zum Vorschein.
Inzwischen ist das Wetter ideal, blauer Hmmel durchsetzt mit kleinen Wolken und einer leichten Brise - besser
geht’s nicht mehr und so starten wir einen kleinen Rundgang durch Stø. Das tut nicht nur den vier
Buchstaben gut, sondern bringt einen auch nahe an eine Möwenkolonie, die mitten im Ort liegt.
Wohnen möchte ich da nicht - so nahe an der Kolonie ist der Geräuschpegl schon sehr
beachtlich. Etwas weiter stösst man dann auf die typischen Stockfischgestelle, wo sich leider
eine Silbermöwe im Netz verfangen hat. Da ich aus meiner Marinezeit noch weiss, wie heftig diese
Möwen hacken können, sehen wir besser von einem Rettungsversuch ab und überlassen diesen
Job den noch anwesenden Fischern.
Pünktlich um 23.00 Uhr wird die Mitternachtssonne fotografiert, oder ist 24:00 Uhr oder gar erst 1:00 Uhr
der richtige Zeitpunkt? Ist egal - die Sonne geht jedenfalls nicht unter, berührt noch nicht mal
den Horizont, der durch einem seltsamen hellen Streifen markiert wird. Ich tippe auf eine Nebelwand - tja,
als alter Mariner kennt man sich schon ein bischen aus. Ich liege schon im Zelt,
als diese Nebelwand etwas später die Küste schlagartig unter sich begräbt - schade
davon hätte ich gerne Bilder gemacht, aber Thomas hat es auf Video.
An den Krachmacher Austernfischer gewöhnt man sich recht schnell, so dass die Nacht, bei strahlender
Sonne, die gnädigerweise durch den Nebel etwas verdunkelt wird, sehr ruhig verläuft.
Sind immerhin noch 415 km geworden, um jetzt bei Kilometer 2418 angekommen zu sein.
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